Das historische Newgrange in der Grafschaft Meath, eine Parade durch das Stadtzentrum von Dublin und die Feuerzeremonie auf dem Smithfield Square sind allesamt einzigartige Erinnerungen an die Wintersonnenwende, die hier in Irland gefeiert wird. Aber es ist ein heidnisches Fest mit einer langen Geschichte von Intrigen, Mythen und Heidentum.
Die Wintersonnenwende markiert in der nördlichen Hemisphäre den Tag mit der kürzesten Tageslichtdauer und der längsten Nacht des Jahres. In einigen Gegenden gilt sie als erster offizieller Wintertag, wobei das Wort "Sonnenwende" selbst "stillstehende Sonne" bedeutet.
Er markiert den heidnischen Feiertag Yule und wird seit Tausenden von Jahren von den Nordmännern als eine Zeit des Feierns und - wenn man den isländischen Erzählungen Glauben schenken darf - auch als eine Zeit des Opferns gefeiert!
Aber welche Bedeutung hat sie für Irland?

Newgrange in der Grafschaft Meath ist ein prähistorisches Monument, das in der irischen Folklore eine wichtige Rolle spielt. Es wird geglaubt, dass hier die Götter wohnen, insbesondere der Dagda, der als Vaterfigur gilt und unter anderem die Kontrolle über Leben, Tod und das Wetter hat. Jetzt wissen Sie also, wen Sie für den Wind und den Regen hier verantwortlich machen können! Das 5.000 Jahre alte Ganggrab wird zur Wintersonnenwende von der aufgehenden Sonne erhellt und viele Menschen versammeln sich, um diesen unnachahmlichen, wenn auch kurzen Moment zu beobachten.

Hier in Dublin findet am Abend das City of Dublin Winter Solstice Celebration Festival mit einer Parade statt, die vom DIT Grangegorman zum Smithfield Square zieht. Die farbenfrohe Parade gipfelt in der Feuerzeremonie zur Wintersonnenwende.
Ein nicht alltäglicher Anblick, wenn Sie durch unsere kleine Stadt fahren, und vielleicht sollten Sie ihn nicht verpassen!
